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Raclette: Die besten Ideen, Zutaten,
Rezepte und Grills

Winterzeit ist Raclette-Zeit.

Das Raclette erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit. Zurecht – denn die schnell vorbereiteten Zutaten und die Zubereitung am Tisch machen es zum perfekten Festessen für Familie und Freunde. Ohne aufwändige Rezepte oder mühsames Kochen und Backen. Die kleinen Pfännchen werden nach Herzenslust und Rezept mit dem Lieblingsessen gefüllt und mit Käse überbacken, während man gemütlich zusammensitzt. Erfahre mehr über die richtigen Zutaten, den besten Käse, die perfekte Fleischauswahl und lass dich von vielen Ideen inspirieren. Das findest du hier:

  • Raclette Rezepte und Ideen
  • Zutaten: Käse, Fleisch, Fisch
  • Beilagen: Kartoffel, Brot und mehr
  • Saucen und Dips
  • Grills und Öfen im Test und Vergleich
  • und viele weitere Informationen

Was ist Raclette überhaupt?

Raclette ist der Name eines Käses und ein Schweizer Nationalgericht, das ursprünglich aus dem Kanton Wallis stammt. Seit hunderten von Jahren wird hier Käse geschmolzen und auf Brot, Kartoffeln oder anderen Beilagen serviert.

Bereits im Mittelalter holten sich Hirten und Sennen in den Alpen neue Energie aus dem nahrhaften Käse. Während früher die Zubereitung des Raclettes über dem offenen Feuer üblich war, geht es heute dank dem Grill und Ofen wesentlich bequemer zu. Auch die Auswahl der Zutaten hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Neue Rezepte und außergewöhnliche Zutaten machen das Essen immer wieder zu einem Erlebnis. Mehr interessante Informationen zur Geschichte und Herkunft von Raclette findest du übrigens weiter unten im Artikel.

Warum Raclette so viel Spaß macht?

Das beliebte Gericht rund um den geschmolzenen Käse sorgt durch die große Auswahl an Bestandteilen nicht nur dafür, dass für jeden das Richtige dabei ist, es ist auch wahnsinnig schnell vorbereitet. Das macht es besonders an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester als Festessen so beliebt. Die Zutaten sind schnell geschnitten und serviert und schon kann der Spaß beginnen. Während du normalerweise immer wieder zwischen Esstisch und Küche hin und her laufen müsstest, kannst du dich beim Raclette entspannt zurücklehnen und die Zeit mit deinen Freunden oder deiner Familie genießen.

Raclette Rezepte und Zutaten

Um ganz einfach zu starten brauchst du nicht viel. Käse, Kartoffeln und ein paar Beilagen reichen bereits aus. Orientiere dich an den Grundrezepten, aber probiere auch ruhig neue Sachen aus und lass dich immer wieder von neuen Kreationen überraschen. Das Beste beim Schlemmen: es ist erlaubt was gefällt, beziehungsweise schmeckt.

Zutatenliste pro PersonZutatenliste 2 PersonenZutatenliste 4 PersonenZutatenliste 6 PersonenZutatenliste 8 Personen

Das Raclette-Grundrezept


Zutaten
- 200 - 250g Käse
- 120 - 150 g Fleisch
- 150 g Kartoffeln
- reichhaltige Auswahl an Gemüse
- eventuell Obst
- Soßen und Dips
- etwas Baguette

Zubereitung: Minuten
Kochzeit: Minuten
Gesamtzeit: Minuten
Personen: 1

Raclette Rezept mit Zutatenliste für 2 Personen



Zutaten
- 400 - 500g Käse
- 240 - 300 g Fleisch
- 300 g Kartoffeln
- reichhaltige Auswahl an Gemüse
- eventuell Obst
- Soßen und Dips
- etwas Baguette

Zubereitung: Minuten
Kochzeit: Minuten
Gesamtzeit: Minuten
Personen: 2

Raclette Rezept mit Zutatenliste für 4 Personen



Zutaten
- 800 - 1000g Käse
- 480 - 600 g Fleisch
- 600 g Kartoffeln
- reichhaltige Auswahl an Gemüse
- eventuell Obst
- Soßen und Dips
- etwas Baguette

Zubereitung: Minuten
Kochzeit: Minuten
Gesamtzeit: Minuten
Personen: 4

Raclette Rezept mit Zutatenliste für 6 Personen



Zutaten
- 1200 - 1500g Käse
- 720 - 900 g Fleisch
- 900 g Kartoffeln
- reichhaltige Auswahl an Gemüse
- eventuell Obst
- Soßen und Dips
- etwas Baguette

Zubereitung: Minuten
Kochzeit: Minuten
Gesamtzeit: Minuten
Personen: 6

Raclette Rezept mit Zutatenliste für 8 Personen



Zutaten
- 1600 - 2000g Käse
- 960 - 1200g Fleisch
- 1200g Kartoffeln
- reichhaltige Auswahl an Gemüse
- eventuell Obst
- Soßen und Dips
- etwas Baguette

Zubereitung: Minuten
Kochzeit: Minuten
Gesamtzeit: Minuten
Personen: 8

Wie wird Raclette zubereitet?

Die meisten Produkte die du heutzutage kaufen kannst, sind Kombi-Geräte. Neben den Pfännchen für das Überbacken der Gerichte, bieten sie eine Grillfläche für Fleisch, Fisch oder auch zum Beispiel Pfannkuchen.

Bei einem klassischen Raclettegrill kann oben auf dem Grillteller oder dem Grillstein das Fleisch braten, während in den kleinen Pfannen unten drunter der Käse schmilzt. Beilagen wie Gemüse, aber auch Brot oder Kartoffeln kannst du in die Pfännchen legen und überbacken lassen.

Traditionelles Grundrezept aus der Schweiz

Für ein einfaches Schweizer Raclette rechnest du mit 200 bis 250 g Käse und derselben Menge Kartoffeln pro Person. Die Kartoffeln werden mit Schale etwa 30 min weich gekocht und danach warm gestellt. Der Raclettekäse (hier eignet sich am besten ein echter Walliser Raclette APO) wird entweder im Raclette-Ofen erwärmt oder vorher in dünne Scheiben geschnitten und in den Pfännchen des Raclettegrills geschmolzen. Der geschmolzene Käse wird nun über den Kartoffeln verteilt. Als Beilagen eigenen sich Cornichons, Perlzwiebeln, natürliche Senffrüchte, dünn geschnittene Salami oder roher Schinken. Ideale Getränke zum Raclette-Menü sind Tee, ein gehaltvoller Weißwein oder ein leichter Rotwein oder auch ein helles Bier.

Welche Menge an Zutaten brauchst du?

Einer der größten Fehler den du bei der Planung machen kannst sind zu knapp bemessene Zutaten. Wie bereits oben beschrieben solltest du in etwa 200 bis 250 g Käse, 120 bis 150 g g Fleisch und etwa 150 bis 200 g Kartoffeln pro Person einrechnen. Auch beim Gemüse, den Soßen und Dips solltest du nicht zu kleinlich planen. Nichts ist ärgerlicher als leere Schüsseln auf dem Tisch, wenn das Essen eigentlich noch in vollem Gange ist. Beschränke dich aber auf nicht mehr wie 15 verschiedene Zutaten. Das macht nicht nur die Vorbereitung einfacher und spart Platz auf dem Tisch, es hält auch die Menge der Reste überschaubar. Eventuelle Reste kannst du am nächsten Tag zum Beispiel in einem Sandwich oder einem frischen Salat aufbrauchen.

Und was ist mit den Kindern?

Die meisten Kinder lieben Raclette. Es macht ihnen Spaß sich ihr Essen selber zusammen zu stellen und eventuell auch alleine zuzubereiten. Für Kinder eignen sich am besten Gerichte mit wenigen Zutaten und milden, nicht zu würzigen Käsesorten - wie zum Beispiel Gouda oder Mozzarella. Auch Würstchen oder kleine Hamburger aus Hackfleisch liegen bei Kindern hoch im Kurs. Wichtig ist es, Kinder nie mit dem Raclette-Grill oder -Ofen unbeaufsichtigt zu lassen. Da die Geräte sehr heiss werden können besteht die Gefahr von schweren Verbrennungen.

Die 3 häufigsten Fehler beim Raclette

  • Fehlende Planung: Überlege dir vorher genau, welche Zutaten du für dein Essen brauchst und in welchen Mengen. Nehme dazu gerne unsere Grundrezepte zur Hilfe und frag deine Gäste was sie gerne essen. Vergesse bei der Planung auf gar keinen Fall die passenden Gewürze und Zutaten für die Soßen und Dips.
  • Tisch zu klein: Ein sehr häufiges Problem ist Platzmangel. Große Raclette-Geräte, viele Schüsseln mit den einzelnen Zutaten und eventuell noch Dekoration? Da kann selbst der größte Esstisch kapitulieren. Versuche mit Beistelltischen oder Rollwagen Platz zu schaffen und stelle dort die Zutaten hin, die nicht so häufig benutzt werden. Und zur Not muss die Deko dran glauben.
  • Angebrannte Pfännchen: Verbranntes Essen schmeckt und riecht nicht wirklich gut. Stell deinen Gästen Papiertücher zur Verfügung mit denen sie die Pfännchen zwischendurch sauber machen und angebrannte Essensreste entfernen können. So schmeckt nicht nur das Essen besser, der Geruch ist auch wesentlich angenehmer.

Tipps für die Vorbereitung.

Sorge dafür, dass alle Zutaten fertig geschnitten und zubereitet sind, bevor du mit dem Raclette startest. Raclette macht deswegen soviel Spaß, weil alle zusammensitzen und gemeinsam ihr Essen zubereiten können. Die meisten Soßen und Dips lassen sich zum Beispiel super am Tag davor zubereiten. Wenn du bereits weißt, dass der Tag stressig wird kannst du sogar das Gemüse vorbereiten und waschen, so dass du es kurz vorher nur noch schneiden musst. Und frage doch mal bei dem Metzger deines Vertrauen nach, ob er dir das Fleisch nicht bereits in passende, mundgerechte Stücke oder Streifen schneiden kann. Immerhin: Du musst nicht großartig Kochen oder Backen.

Tipps gegen den Käsegeruch:

Ein Nachteil von Raclette ist, dass der Käsegeruch sich überall ausbreitet. Das macht das Aufwachen am Morgen danach nicht immer angenehm. Stelle nach dem Essen eine Schüssel mit Kaffeepulver oder Essig auf. Wahre Wunder wirken auch Orangenscheiben mit Nelken die du in den einzelnen Zimmern verteilst, denn sie neutralisieren die Gerüche.

Der perfekte Raclettekäse und wie du ihn findest

Wie das Schweizer Nationalgericht kommt auch der originale Raclette-Käse aus der Schweiz, aus dem Kanton Wallis. Da der Begriff Raclette kein geschützter Begriff ist, wird der Käse inzwischen auch in anderen Ländern produziert, vor allem in Österreich, Deutschland und Frankreich.
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Welcher Käse eignet sich für Raclette?

Grundsätzlich kannst du jeden Käse für Raclette nutzen, solange du ihn in den Pfännchen schmilzt. Klassischer Raclette-Käse ist sehr aromatisch. Da Käse aromatischer wird, je länger er reift, empfiehlt es sich einen Käse mit längerer Reifezeit zu wählen, wenn man es etwas würziger mag. Bei milderen Käsesorten kann man das fehlende Aroma durch Gewürze ausgleichen werden. Aber auch wenn der perfekte Raclettekäse stark vom eigenen Geschmack anhängt, gibt es doch einige Faktoren, die ein guter Käse mitbringen muss.

Am wichtigsten ist eine gute Schmelzeigenschaft.

Jeder Käse schmilzt anders. Während die einen schnell flüssig werden und verlaufen, behalten andere ihre Form. Entscheidend für die Schmelzeigenschaften sind das Alter und der Fettgehalt eines Käses, aber auch das Verhältnis von Wasser- zu Trockenmassegehalt. Der typische Raclette-Käse ist ein sogenannter Schweizer Halbhartkäse und lässt sich am ehesten mit dem deutschen Schnittkäse vergleichen. Halbharter Käse wird aus pasteurisierter Milch oder Rohmilch erzeugt und reift zwischen 3 und 6 Monaten.

Andere Käsesorten, die sich hervorragend fürs Raclette eignen:

  • Mozzarella – Ein sehr weicher, milder und geschmacksarmer Käse, der gerne von Kindern genutzt wird. Aufpeppen lässt er sich mit Gewürzen, wie zum Beispiel Rosmarin oder Oregano.
  • Cheddar – Fällt durch seine kräftige gelb-orange Farbe und seinen eher nussigen Geschmack auf.
  • Gorgonzola – Ein sehr würzig intensiver Blauschimmelkäse.
  • Bergkäse – Ein salzarmer Käse. Je älter desto kräftiger.
  • Butterkäse – Schmilzt sehr gut und ist mild im Geschmack.
  • Gouda – Hat gute Schmelzeigenschaften. Mittelalter oder alter Gouda intensiver im Geschmack.
  • Camenbert- Würziger und gleichzeitig cremiger Käse.

Das Original: Walliser Raclette APO.

Das Walliser Original ist ein halbharter, vollfetter Rohmilchkäse, der bis heute im Kupferkessel hergestellt wird. Der Walliser Raclette APO ist nicht nur Gluten- und Laktose-frei, sondern auch reich an hochwertigem Eiweiß, essentiellen Aminosäuren, sowie Calcium und Phosphor. Zudem ist er eine gute Quelle für Vitamin A, D, B2 und B12.

So wird der echte Walliser Käse hergestellt.

Nach altem Rezept wird er in den Walliser Dorfkäsereien aus naturreiner Rohmilch hergestellt. Die Milch stammt von Kühen, die nur mit Gras und Heu von Naturwiesen und Alpenweiden gefüttert werden. Die reichhaltige Flora der Walliser Alpen verhilft der Milch zu einem ganz besonderen Geschmack. Die frisch gemolkene Milch wird direkt in die Käserein gebracht, wo sie im Kupferkessel schonend erwärmt wird und ihr Lab und Milchsäurekulturen zugesetzt werden. Die einzig erlaubten Hilfs- und Zusatzstoffe sind tierisches Lab, Wasser, Salz, Milchsäure und Schmierekulturen. Diese dürfen weder bestrahlt noch genetisch verändert werden. Als echtes Naturprodukt ist der Käse natürlich auch frei von Konservierungsstoffen. Beim Erwärmungsprozess wird die zur Gallerte geronnene Milch mit einer sogenannten Milchharfe geschnitten und so der Käsebruch von der Molke getrennt. Wenn der Käsebruch die gewünschte Festigkeit erreicht hat, wird er in eine Pressform abgefüllt und mit einem Käsepass versehen. Hierauf befinden sich die Käsereinummer, die Herkunftsbezeichnung und das Produktionsdatum. Ebenso erhält der Käselaib eine regionale Herkunftsbezeichnung wie zum Beispiel Gomser oder Wallis 65 eingeprägt. Danach geht es ins Salzbad, wo die Käselaibe Flüssigkeit abgeben und eine Rinde bilden. Durch die natürliche Rinde und den Verzicht auf Konservierungsstoffe kann der Walliser Raclette APO mit Rinde verzehrt werden. Nun beginnt der Reifeprozess, der mindestens 3 Monate dauert und dem Käse seinen vollen und würzigen Geschmack verleiht.

Tipps rund um den Raclette-Käse:

  • Nehme den Käse etwa 30-60 min vor dem Essen aus dem Kühlschrank.
  • Erwärme den Raclettekäse nicht zu stark.
  • Bei den originalen Schweizer Raclette-Käsesorten schneidest du die Rinde nicht, sondern schabst sie höchstens ein wenig ab. Sie wird beim Schmelzen knusprig und würzig.
  • Wenn der Käse Konservierungsstoffe (Natamycin oder E 325) enthält schneide die Rinde großzügig ab. Wenn du dir nicht sicher bist, frag bei deinem Käsehändler nach.

Welches Fleisch und welcher Fisch passen auf das Raclette?:

Ein wichtiger Bestandteil eines jeden Raclette, ist gutes und qualitativ hochwertiges Fleisch (Außer: Vegetarisch oder Vegan :)).

Welches Fleisch eignet sich generell für das Raclette?

Bei Fleisch ähnlich wie bei Käse – was gefällt und schmeckt darf auf den Raclette-Grill. Am besten wählst du Fleischsorten, die sich für Kurzgebratenes eignen, wie zum Beispiel Rinder oder Schweinefilet oder in dünne Scheiben geschnittene Hähnchen- oder Putenbrust. Wichtig ist die Größe der Fleischstücke. Achte auf möglichst klein geschnittene Stücke, denn sie garen schneller und bleiben so saftig.

  • Rinder-Filets
  • Schweinefilet
  • Filet vom Wild
  • Schweinslungenbraten
  • Putengeschnetzeltes
  • Hühnergeschnetzeltes
  • Geschnetzeltes
  • Schinken / Kochschinken
  • Salami
  • Bacon
  • Speck
  • Würstchen
  • Kassler
  • Entenbrust
  • Hähnchenflügel
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Zubereitung von Fleisch auf dem Grill

Da Fleisch länger zum Garen braucht, solltest du es grundsätzlich auf der Grillplatte vorgaren bevor du es im Pfännchen überbackst. Beim Würzen des Fleisches solltest du im Hinterkopf behalten, dass der Käse eventuell auch sehr würzig ist.

Marinieren sorgt für zartes Fleisch auf dem Raclette

Eine weitere tolle Möglichkeit ist es, das Fleisch am Vortag in Marinade einzulegen. Dadurch gewinnt es nicht nur an Geschmack, sondern wird auch zart und gart schneller. Mische dazu Pflanzenöl mit Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian und Knoblauch und lege das Fleisch darin über Nacht ein. Natürlich kannst du auch jede andere Marinade verwenden.

Und was ist mit Fisch und Meeresfrüchten?

Auch Fisch ist eine leckere Alternative. Beliebte Rezepte beinhalten Lachs, Seeteufel, Zander oder Kabeljau. Diese werden in den Pfännchen zubereitet. Schneide den Fisch in Streifen oder mundgerechte Stücke und lege ihn in das Pfännchen. Würze ihn mit Salz und Pfeffer und träufle etwas Zitronensaft darüber. Dazu passt ein leckerer Dipp aus Fischkäse, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Meeresfrüchte garst du wiederum auf der Grillplatte oder dem Grillstein. Ob Garnelen, Shrimps oder Tintenfischringe, die Auswahl ist riesig und extrem lecker.

Tipp: Wenn du größere Stücke Lachs anbrätst, lege sie auf den Grill warte mit dem Wenden bis sich eine Kruste gebildet hat. So löst sich das Filet ganz leicht von der Grillplatte lösen.

Die wichtigsten Beilagen für die Pfännchen

Käse, Fleisch und Fisch machen bei einem schmackhaften Raclette-Rezept aber nur die halbe Miete aus. Gerade Gemüse ist extrem facettenreich. Ob frisch oder eingelegt, die Beilage verleiht erst die richtige Note.

Kartoffel

Die Kartoffel ist fester Bestandteil des traditionellen Schweizer Raclette-Rezept. Aus gutem Grund, denn sie passen hervorragend zu Käse und Fleisch und Gemüse. Koche die Kartoffeln weich bevor du sie servierst. Je nach dem, ob du sie überbacken oder auf der Grillplatte anbraten möchtest, schneide sie in dünne Scheiben oder mundgerechte Stücke, bevor du sie kochst. Oder serviere sie als Pellkartoffeln. Am besten eignen sich festkochende Kartoffeln für diese Gerichte.

Brot

Neben den Kartoffeln gehört auch Brot zu den klassischen Zutaten. Hier ist es deinem Geschmack überlassen ob du Brot, Brötchen oder Baguette servieren möchtest. Übrig gebliebenes Brot kannst du am nächsten Tag hervorragend mit den Käse- und BeilagenResten zu einem herzhaften Snack verarbeiten.

Gemüse

Bei Gemüse ist die Auswahl riesig und wieder einmal ist alles erlaubt was schmeckt. Wichtig ist es auf eine relativ einheitliche Garzeit zu achten. Besonders hartes oder fasriges Gemüse solltest du daher lieber vorkochen. Besonders beliebt sind:

  • Paprika
  • Zucchini
  • Tomaten
  • Mais (aus der Dose)
  • Gewürzgurken
  • Zwiebeln
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Bohnen
  • Artischocken
  • Auberginen
  • Erbsen
  • Peperoni
  • Fenchel
  • Kürbisse
  • Pilze

Die wichtigsten Beilagen für die Pfännchen Käse, Fleisch und Fisch machen bei einem schmackhaften Raclette aber nur die halbe Miete aus. Gerade Gemüse ist extrem facettenreich. Ob frisch oder eingelegt, die Beilage verleiht dem Raclette erst die richtige Note.

Obst

Durch ihre Süße und Säure sind Früchte eine gute Ergänzung zu Fleisch, Käse und Gemüse. Wie wäre es mit Birnen mit Gorgonzola, Bananen mit Kokos und Schokoladensoße oder Toast Hawaii aus dem Pfännchen. Eine gute Ergänzung zu Früchten können Liköre, Schokoladensoßen oder Kokosraspeln sein.

  • Äpfel
  • Birnen
  • Bananen
  • Pfirsiche
  • Erdbeeren
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Mangos
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Rezepte für Raclette-Saucen, Dips und Gewürze

Die richtigen Soßen, Dips und Gewürze gehören zu einem perfekten Raclette dazu. Dabei ist es egal, ob du die Soßen fertig kaufst oder lieber selber herstellst. Welche Soße oder welcher Dip der richtige ist, hängt natürlich von der Art deiner Zutaten ab. Unsere Lieblings-Dips:

Honig-Senf-Dip


Die saure Sahne (Sauerrahm) mit der Salatcreme (Dressing), dem Honig und dem süßen Senf in einer Schüssel vermengen und mit einer Gabel ordentlich durchrühren. Danach mit Salz und pfeffer abschmecken.

Zutaten
- 150 ml saure Sahne
- 3 EL Salatcreme
- 3 EL flüssigen Honig
- 2 EL süßen Senf
- Salz und Pfeffer

Dauer der Vorbereitung:
Dauer der Kochzeit:
Gesamtzeit:
Personen: 4

Avocado-Dip


Die Avocado mit einem Messer in der Mitte bis zum Kern anschneiden, die beiden Hälften drehen, auseinanderziehen und den Kern entfernen. Mit einem großen Löffel das Innere der Avocado herauslöffeln und in eine Schüssel geben. Weiche Avocados mit einer Gabel zerdrücken - harte zuerst mit einem Messer ganz klein schneiden, danach mit einem Mörser oder einer Gabel zerdrücken. Eine Knoblauchzehe mit der Knoblauchpresse zerkleinern und mit Naturjoghurt zur Avocado geben. Man kann statt Joghurt auch saure Sahne (Sauerrahm) verwenden (oder halbe-halbe). Danach mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne scharf hat, kann auch Chili ergänzen.

Zutaten
- 1 Avocado
- 1 Knoblauchzehe
- 100 ml Naturjoghurt
- Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack

Dauer der Vorbereitung:
Dauer der Kochzeit:
Gesamtzeit:
Personen: 4

Mango-Curry-Dip


Eine essreife weiche Mango mit einem Schäler schälen, Estragon reiben und alles mit dem Frischkäse, dem Olivenöl und den Gewürzen vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zutaten
- 1 Mango, (350-400 g)
- 2 Stiele Estragon
- 100 g Frischkäse
- 1 El Olivenöl
- 0.5 Tl Currypulver, (mild)
- Salz

Dauer der Vorbereitung:
Dauer der Kochzeit:
Gesamtzeit:
Personen: 4

Mit den richtigen Gewürzen punkten

Mit den passenden Gewürzen kannst du deinen Gerichten den nötigen Schliff verpassen. Welche Gewürze auf deinem Tisch auf gar keinen Fall fehlen dürfen hängt von der Art der Gerichte, den Zutaten und deinem persönlichen Geschmack ab. Was aber jeden Fall vorhanden sein sollte sind Salz und Pfeffer.

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Den passenden Raclette Grill finden

Die Auswahl des passenden Raclette-Gerätes hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Was genau möchtest du mit dem Gerät zubereiten?
  • Mit wie vielen Personen isst du in der Regel?
  • Wie häufig möchtest du das Raclette benutzen?
  • Welche Materialien und welche Qualität bevorzugst du?
  • Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

 

Eine gute Qualität macht sich bezahlt.

Wir alle kennen die Angebote an Raclette-Öfen, die gerade in der Winterzeit in den Supermärkten liegen. Zum Ausprobieren mag ein solches Gerät vielleicht in Ordnung sein, allerdings solltest du bedenken, dass ein niedriger Preis häufig auch mit einer minderen Qualität einhergeht.Gerade wenn du vorhast das Gerät mit Kindern zu nutzen, solltest du auf eine gute Qualität, robuste Materialien und eine einwandfreie Verarbeitung achten.Dabei muss ein gutes Gerät gar nicht teuer sein. Wir empfehlen hier gerne das RCC 1500 von Rommelbacher. Es kostet aktuell 99,90 €, bietet aber alles was ein gutes Raclette ausmacht zu einem sehr fairen Preis.

Unterschiede Raclette-Geräte

Bei den Modellen unterscheidet man zwischen einem Ofen und einem Grill mit Pfännchen. Beim Raclette-Ofen wird lediglich das Stück Käse erwärmt, damit der geschmolzene Teil abgeschabt werden kann. Der Raclette-Grill hat neben einer Grillplatte auf der zum Beispiel Fleisch angebraten werden kann, kleine Pfännchen in denen die gewünschten Zutaten erhitzt und mit Käse überbacken werden können.

Welche Größe sollte der Raclettegrill haben?

Nachdem du jetzt weißt welchen Geräte-Typ du möchtest, solltest du dir überlegen mit wie vielen Personen du durchschnittlich isst. Ein Pfännchen pro Person sollte mindestens vorhanden sein, besser zwei (ausser du möchtest das Essen auf den ganzen Abend ausdehnen).
Bei größeren Gesellschaften kannst du ein weiteres Gerät auf den Tisch stellen, damit deine Gäste nicht allzu lange auf ihr Essen warten müssen.

Steinplatte oder Grillplatte aus mit Teflon beschichtetem Metall?

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Eine Steinplatte garantiert eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung und kann ach für die Zubereitung von Teiglingen oder Pizzen genutzt werden. Dafür braucht sie aber auch eine Weile, bis sie warm ist. Eine metallene Grillplatte ist wesentlich schneller heiss und kühlt nach dem Essen schneller wieder ab. Das ist besonders von Bedeutung, wenn Kinder mit am Tisch sitzen oder man nach dem Essen weg möchte.

Reinigung des Raclette-Grills

  1. Damit du auch lange etwas von deinem Gerät hast solltest du es nach jedem Gebrauch sorgfältig reinigen, bevor du es wieder in den Schrank stellst.
  2. Nach dem Gebrauch solltest du als erstes die groben Verschmutzungen mit einem Papiertuch entfernen.
  3. Danach legst du alle Einzelteile, die nass werden dürfen in heißes Spülwasser und lässt sie einige Minuten einweichen.
  4. Löse nun vorsichtig mit einem weichen Schwamm Verschmutzungen. Sei dabei besonders vorsichtig, wenn dein Gerät aus mit Teflon beschichtetem Metall besteht, damit du die Oberfläche nicht beschädigst.
  5. Beachte bitte auch auf jeden Fall die Hinweise zum Reinigen deines Gerätes in den Herstellerangaben!

Tipp: Bestreiche die Teile deines Raclette-Grills vor der Benutzung dünn mit Speiseöl, so verhinderst du dass sich Essen festsetzt und erleichterst dir die Reinigung.

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Die Geschichte und Herkunft des Raclettes

Raclette hat in der Schweiz eine lange Tradition. Bereits zur Römerzeit war der Alpkäse berühmt und wurde später sogar als Zahlungsmittel und Exportprodukt verwendet. Im Mittelalter tauchte in den Schweizer Kantonen Nidwalden und Obwalden erstmals der Begriff “Bratchäs” (Bratkäse) auf. In Klosterhandschriften wird von der “besonders nahrhaften Speise für Alphirten” erstmals berichtet. Historiker sind sich sicher, dass es sich bei dem erwähnten Bratkäse um den Vorgänger des Walliser Raclettes handelt. Auch in späteren Jahren finden sich immer Schriften in denen von Hirten berichtet wird, die ums Feuer sitzend einen Käselaib an der Glut erwärmten, den geschmolzenen Käse mit einem Messer abschabten und auf ein Brot strichen.

Der Legende nach war es aber ein Walliser Winzer namens Leon, der das Raclette erfunden hat. An einem kalten Tag erwärmte er ein Stück Käse über dem offenen Feuer und geboren war das Walliser Gericht.

Vom Bauernmahl zum Erfolgsgericht in heimischen Esszimmern.

Lange war das Käsemahl ein traditionelles Bauerngericht, das zu Feiern oder Zusammenkünften mit Freunden und Gästen zubereitet wurde. Das änderte sich im Jahr 1909. Im Rahmen der “kantonalen industriellen Ausstellung” stellte man die Käsespezialität erstmals unter dem Namen “Raclette” der breiten Öffentlichkeit vor.

Der Name Raclette leitet sich vom französischen Wort “racler” ab, das übersetzt schaben oder abkratzen heisst. Mitte der 60er Jahre wurden die ersten elektrischen Raclette-Öfen und -Grills, wie wir sie heute kennen, eingeführt.

Davor war die Zubereitung über dem offenen Feuer Standard. Noch heute kann man in der Schweiz an traditionellen Raclette-Essen teilnehmen, bei dem der Käselaib ganz ursprünglich über dem Holzfeuer erwärmt wird. Dabei entwickelt der Raclettekäse durch die Räucheraromen einen ganz besonderen Geschmack. Inzwischen hat Raclette einen festen Platz in Liste der beliebtesten Weihnachts- und Silvesterspeisen.

Fun Fact: Das ursprüngliche Raclette war ein typisches Sommergericht.

Während in der heutigen Zeit Raclette meist in den kalten Wintermonaten gegessen wird, ist es ursprünglich ein Sommergericht. Das lag daran, dass der Raclettekäse aus der Frühjahrs- und Sommermilch gemacht wurde und sich der Käse nur 3 Monate hielt.